Achtsamkeit im Alltag

Achtsamkeit im Alltag ist ein entscheidender Faktor, welcher unsere momentane Gefühlslage in vielen kleinen Details zusammenfasst. Aktuelle Wahrnehmungen, Einzelheiten aus der Vergangenheit Revue passieren lassen, Pläne und Sorgen über die Zukunft ...

Diverse Empfindungen kommen hier zusammen. Persönliche und individuelle Denkvorgänge beeinflussen unseren Alltag, unsere Handlungen, unser Innenleben. Doch wie genau, können wir es schaffen, all jene Kreisläufe in unserem Gehirn konkret wahrzunehmen und eventuell auch zu beeinflussen, so dass wir uns auf längere Zeit seelisch besser fühlen?

Was bedeutet Achtsamkeit?

Worauf genau achten wir? Was nehmen wir bewusst oder auch unbewusst wahr? Viele Empfindungen, Gefühle, Gedanken, Sorgen, Motivationen, Pläne, Ängste ... so viele unterschiedliche Emotionen beherrschen unseren Alltag.

Achtsamkeit bedeutet, den momentanen Gefühlszustand wahrzunehmen . Zu oft beschäftigen wir uns im Alltag mit unserer Vergangenheit, lassen sehr vieles noch einmal immer wieder in Gedanken ablaufen.

Genauso mit der Zukunft. Was könnte denn demnächst passieren, auf was wir unbedingt vorbereitet sein müssen? Diese Achtsamkeit im Alltag bezieht sich auf Vergangenes, auf momentane Geschehnisse oder auch auf Zukünftige.

Im Grunde ist es entscheidend, dass wir uns auf die aktuelle Gegenwart in unserer Achtsamkeit im Alltag fokussieren sollten. Denn Vergangenes ist bereits geschehen und lässt sich nicht mehr verändern. Auch, wenn wir mit einigen Punkten noch nicht abgeschlossen haben, sollten wir die Vergangenheit ab einem gewissen Punkt ruhen lassen. Jene lenkt uns allzu oft von der Achtsamkeit im Alltag ab.

Dasselbe gilt für die Zukunft. Pläne und Sorgen, ob alles genau so passiert, wie wir es bereits in Gedanken ausgemalt haben, schränken uns ein und lassen Gedanken und Gefühle abschweifen. Wir können es sowieso nicht oder nur zu einem bestimmten Punkt beeinflussen.

Warum also sinnlos über Dinge nachdenken, die bereits vergangen sind oder noch bevorstehen? Was zählt, ist das hier und jetzt! Es ist sehr entscheidend, für die Achtsamkeit im Alltag.

Wenn das mal immer so einfach wäre...

"Alles Geschaffene ist vergänglich. Strebt weiter, bemüht euch, unablässig achtsam zu sein." - Buddha

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Was bewirkt Achtsamkeit?

Es ist wichtig zu wissen, dass Achtsamkeit im Alltag niemals bedeuten soll, konkrete Gefühle zu unterdrücken oder zu ignorieren. Was empfinden wir denn momentan? Freude? Wut? Trauer? Achtsamkeit im Alltag bedeutet nicht, dass wir uns als permanentes Ziel setzen sollten, immer und durchgehend glücklich und motiviert sein zu müssen und alles Negative zu verdrängen.

Es ist entscheidend, dass wir unsere inneren Emotionen fühlen dürfen und diese  auch verstehen. Warum bin ich denn gerade glücklich oder wütend? Was hat mich dazu veranlasst, dieses Gefühl momentan zu spüren?

Wenn wir darüber nachdenken, kommen wir manchmal zu einer Antwort, manchmal aber auch nicht. Je nach Tagesform, innerer Verfassung und persönlichen Erlebnissen spüren wir Emotionen über unsere Achtsamkeit im Alltag.

Was haben wir heute wieder realisiert und in unserem Unterbewusstsein gespeichert? Dinge, welche wir bereits in der Vergangenheit schon einmal durchlebten? Gewisse Parallelen verbinden sich im Kopf, es wird verglichen und abgewogen.

"Veraltete" Gefühle können aus dem tiefen Inneren aufs Neue hervortreten, ehemals durchlebte Momente setzen erneut ein. Ein gleiches Muster wiederholt sich. Ist ein bestimmter Punkt noch nicht verarbeitet, wird er immer wieder aufs Neue für innere Reize sorgen.

Warum Achtsamkeit so wichtig ist

Durch Achtsamkeit im Alltag finden wir einen persönlichen Zugang zu unserem Innenleben. Wir können bewusst lernen, mit unseren Empfindungen umzugehen. Auch wenn wir sie nicht konstant und wie auf Knopfdruck steuern können. Alles was uns in den Sinn kommt, geschieht teilweise von selbst. Es braucht oftmals nur einen kleinen Anstoß dafür.

Sehen wir beispielsweise einen Supermarkt nur im Vorbeifahren. Zack - schon folgt darauf ein Gedankengang, welcher sich auf unsere Achtsamkeit im Alltag beziehen könnte. "Habe ich noch genug Lebensmittel zuhause? Muss ich noch etwas besorgen? Hatte ich denn letzte Woche genug eingekauft, so dass es für die aktuelle Woche noch reichen könnte? Reicht denn das Geld noch für einen weiteren Wocheneinkauf aus? Oder wirklich eben nur das Nötigste im Gefrierfach ergänzen? Was wollte ich heute Abend noch einmal kochen? Oh, Moment mal, das wiederum schmeckt ja den Kindern nicht, also doch eben nochmal schnell anhalten und etwas anderes besorgen? Oder einfach noch schnell was bestellen...?!"

So ziemlich jede Situation hat einen gewissen Einfluss auf unsere Achtsamkeit im Alltag. Es vermischt Pläne, Intensionen, Ideen, Pflichten und verbindet alles miteinander mitunter im Unterbewusstsein.

Entfällt uns einmal etwas, nehmen wir uns das beispielsweise selbst böse und fühlen uns schuldig. Dies wiederum sorgt für negatives Empfinden, wir bestrafen uns selbst und machen uns Druck, welcher sich im Unterbewusstsein festsetzt.

"Unsere Hauptaufgabe ist nicht zu sehen, sondern zu tun, was unmittelbar vor uns liegt." - Thomas Carlyle

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Wie kann ich Achtsamkeit in meinen Alltag integrieren?

Die wohl wichtigste Aufgabe für mehr Achtsamkeit im Alltag besteht darin, sich auf das Hier und jetzt zu konzentrieren.

Aus der Vergangenheit können wir lernen, wir können sie aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr ändern. Was geschehen ist, ist geschehen. Das müssen wir akzeptieren. Sowohl bei positiven als auch negativen Erlebnissen. Sie darf uns auf Dauer nicht mehr belasten, auch wenn schmerzliche Erinnerungen Teil davon waren.

Dasselbe gilt auch für unsere Zukunft. Wir können bis zu einem bestimmten Punkt planen, was wir in der nächsten Zeit anstreben und was noch getan werden muss. Das heißt aber nicht, dass das auch zu 100% so eintreten wird. Alles was kommt, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht voraussagen. Wird es wirklich so passieren? Was kann ich persönlich dazu beitragen, dass es meinen Ansprüchen und Plänen möglichst nahe kommt?

Beispiel: "Morgen Abend habe ich meine lang ersehnte Verabredung. Ich bin nervös, alles soll perfekt sein. Wird er / sie pünktlich sein? Werden wir gute Gesprächsthemen finden? Werden wir gemeinsame Interessen haben? Bin ich denn attraktiv und interessant genug? Oder wird es enden wie in meiner letzten Beziehung? Oh Gott, noch so eine Niederlage verkrafte ich nicht ... "

Können wir nicht einfach einmal versuchen abzuschalten und uns auf den spontanen Moment freuen, ohne vorher tausendfach den Teufel an die Wand zu malen?

Mögliche negative Gedanken bestimmen so viele Situationen bei unserer Achtsamkeit im Alltag. Und das strahlen wir aus. Unsicherheiten machen sich nach außen bemerkbar. Anderen Personen wird es auffallen. Denn so wie wir uns innerlich fühlen, jene Signale, geben wir nach außen ab. Wir können noch so schön zurechtgemacht sein und uns attraktiv und selbstbewusst geben. Die innere Aura hat eine nicht zu unterschätzende Macht...

Bewusst Gefühle kennen lernen und akzeptieren  

Wir alle haben gelernt, uns bis zu einem bestimmten Punkt anzupassen. Bedrückt uns etwas, bleiben wir für Freunde, Familie oder Arbeit in der Regel tough und stark. Wir versuchen uns nichts anmerken zu lassen. Das hat etwas mit Professionalität und Selbstwert zu tun. Niemand wirkt gerne "schwach" nach außen hin. Das Rad muss sich weiter drehen, keine Zeit für Gefühlsduseleien.

Allerdings sollten wir da einen Unterschied machen. Unser Schein nach außen hin ist die eine Sache, was die Achtsamkeit im Alltag betrifft. In unserem Inneren sollten wir uns dennoch unserer Gefühle bewusst sein und jene richtig einordnen.

Belügen wir uns auch im Inneren selbst, kann das auf Dauer fatale Auswirkungen auf unser Seelenkostüm haben. Wir müssen in der Lage sein uns selbst einzugestehen, ja, ich empfinde gerade großen Ärger, das ist mir bewusst. Und ich lasse ihn zu! Diese Situation hat mich wütend gemacht und ich werde einen persönlichen Weg finden sie zu verarbeiten. Niemand anderes muss damit unnötig belastet werden. Ich bin stark, ich krieg das hin!

Sollte es jedoch nicht klappen, ist es keine Schande mit vertrauten Personen darüber zu sprechen und sich ggf. Hilfe zu suchen. Zu großer Druck kann auf Dauer zu psychischen Problemen, Depressionen oder Burn-Outs führen. Daher ist es für die eigene Achtsamkeit im Alltag wichtig, regelmäßig seine persönlichen Empfindungen zu hinterfragen und sie zu fühlen.

"Unser wahres Zuhause ist der gegenwärtige Augenblick." - Zen Weisheit

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Achtsamkeit im Alltag - Der Blick über den Tellerrand

Viele Menschen leben in einer Art "Autopilot". Das bedeutet, man lernte sich seinen Pflichten anzupassen, zu funktionieren und seine Gefühle regelmäßig auszublenden.

Der allgemeine Kreislauf wiederholt sich tagtäglich. Wir haben gelernt wie ein Uhrwerk zu laufen. Die Achtsamkeit im Alltag bleibt daher in vielerlei Hinsicht oftmals auf der Strecke. Beruf, Familie, Verpflichtungen... all dem müssen wir gerecht werden.

Wir versuchen, unsere gesamte körperliche und seelische Energie diesem Kreislauf zu widmen. Für eigene Bedürfnisse und Wünsche fehlt meist die Zeit. Und ist sie dann übrig, haben wir nicht mehr die Kraft genug und intensiv in uns selbst hinein zu horchen.

Wir betäuben uns lieber mit einer spannenden Fernsehserie, unserem Smartphone oder dem Internet. Das sind jedoch meist nur Ablenkungen, keine standhafte Basis für unsere benötigte Achtsamkeit im Alltag.

Daher ist es so wichtig, sich regelmäßig eine Auszeit zu gönnen, alle Probleme einfach mal sacken zu lassen und gesund zu verarbeiten. Aufgestautes ist Gift für die Seele.

Eine weitere Belastung für unsere Achtsamkeit im Alltag ist beispielsweise die Tatsache, dass man oftmals genau von jenem träumt, was dann bei tatsächlicher Umsetzung wieder in ein anderes Muster verläuft.

Man arbeitet hart, freut sich auf den bevorstehenden Urlaub und denkt an nichts anderes. Ist die Zeit dann gekommen und man ist am lang ersehnten Urlaubsort, sind die Gedanken bereits schon wieder am Arbeitsplatz oder zuhause.

Man überlegt, was künftig getan werden muss, um alles bestens zu organisieren. Man kann den so perfekt erträumten und unbeschwerten Urlaub also wieder nicht in dem Umfang genießen, wie es eigentlich geplant war.

Könnte man die Gedanken an Sorgen und Pflichten doch einfach mal stoppen, seine Festplatte löschen und unbeschwert genießen. 

Wie kann sich Achtsamkeit im Alltag auf Dauer positiv auf mein Denken und Fühlen auswirken?

Auf Dauer sind ein gesundes Selbstbewusstsein und genug Selbsterkenntnis eine wichtige Grundlage. Das eigene Ich, mit seinen persönlichen Vorzügen und Stärken sollten stets gewürdigt und geschätzt werden.

Achtsamkeit im Alltag bezieht sich sehr darauf, die Umgebung bewusst wahr zu nehmen. Man sollte das Positive zu schätzen wissen und das Negative tolerieren. Es gilt, Stärken zu erkennen und zu fördern, Schwächen zu akzeptieren und sich deswegen nicht herunterziehen zu lassen. Man muss sich selbst zu schätzen und zu lieben lernen. 

Hierzu gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten, die Achtsamkeit im Alltag besser zu verstehen und zu integrieren. Von der Theorie her kennt man oftmals jeden Trick bis ins kleinste Detail durch diverse Ratgeber oder Erfahrungsberichte. In der Praxis wiederum ist es aber noch einmal etwas anderes.

Meditation - unterstützt Achtsamkeit im Alltag

Die Stärke der Meditation ist, die innere Ruhe zu finden und zu sich selbst durchzudringen. Eine äußerst bewährte Methode, um mit sich selbst ins Reine zu kommen und sein Inneres ganz neu zu entdecken.

Da jeder Mensch anders ist und eine andere Psyche hat, muss jeder seinen eigenen persönlichen Weg finden, der zum inneren Frieden und gesunder Achtsamkeit im Alltag führt. Der Weg der Meditation ist einer davon. Anderen hilft eventuell Personal Coaching, Rede- und Gesprächstherapien oder ähnliches

Der innere Weg zur Selbsterkenntnis ist oftmals lang und schwierig. Zumindest wenn man es richtig angehen möchte und auf lange Sicht mit sich selbst ins Reine kommen will.

Aber er ist es wert angetreten zu werden. Ein geordnete Seele ist langfristig eine glückliche Seele. Das Leben ist schön und es lohnt sich, es von allen Seiten positiv zu betrachten und immer wieder neue, harmonische Dinge zu entdecken!

Lassen wir den komplizierten Alltag doch einfach regelmäßig hinter uns und fokussieren uns auf die schönen Aspekte des Lebens.

Angefangen mit innerer Ausgeglichenheit und der nötigen Achtsamkeit im Alltag!

"Es ist schön, mit den kleinen Dingen glücklich zu sein!" - Jeremias Gotthelf

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