Affirmationen – Formulierung, Anwendung, Beispiele

Was bedeutet Affirmation?

Affirmationen sind kurze, positiv formulierte, selbstbejahende Sätze. Sie dienen dazu, deine Gedanken umzuprogrammieren und in eine neue Richtung zu lenken. Das ganze passiert in deinem Unterbewusstsein.

In unserem Unterbewusstsein sind oft alte Glaubenssätze programmiert, die wir oft schon von unseren Urgroßeltern und Eltern übernommen haben. Viele davon sind uns heutzutage nicht mehr dienlich und hemmen uns sogar in unserer persönlichen Weiterentwicklung.

Mit neuen Glaubenssätzen können wir diese alten Blockaden auflösen und neue, wirkungsvollere Gedankenstrukturen herstellen. Diese neuen Glaubenssätze, in Form von Affirmationen, verfolgen das Ziel, unsere Gedanken und damit auch unsere Handlungen dauerhaft ins Positive zu verändern.

Affirmationen sind sehr wirkungsvolle psychologische Werkzeuge, die praktisch jeder, ganz allein und ohne zusätzliche Hilfe anwenden kann.

Wie wirken Affirmationen?

Unsere Glaubenssätze sind tief in unserem Unterbewusstsein abgespeichert. Meist sind sie uns gar nicht bekannt uns bewusst. Trotzdem sind sie sehr wirksam und hinderlich.

Du merkst es zum Beispiel daran, dass du stets dein Bestes gibst, dich abrackerst und sich trotzdem kein Erfolg einstellen will. Du trittst ständig auf der Stelle und kommst einfach nicht vorwärts. Hier leistet ein alter, unbewusster Glaubenssatz ganze Arbeit.

Doch wie deckt man diesen nun auf?

Eine Möglichkeit wäre, sich in eine Hypnose zu begeben. Auch ein guter Coach kann deine falschen Glaubensmuster schnell aufdecken. Wenn du es allein machen willst, solltest du erst einmal tief in dich gehen. Am besten klappt das mit einer Meditation.

Versetze dich in deine Kindheit zurück. Überlege und frage dich, welche prägenden Sätze du von deinen Eltern oder auch Lehrern oft gehört hast. Das könnten zum Beispiel so Dinge sein wie:

„Das Leben ist schwer und mühsam“

„Was denkst du denn wer du bist“

„Geld macht nicht glücklich“

… und vieles mehr.

Diese Sätze, sind tief in deinem Unterbewusstsein verankert und prägen heute dein Denken und Handeln. Mittels Affirmationen gilt es nun, diese nach und nach zu überschreiben und unwirksam zu machen.

Wie formuliert man Affirmationen?

Wenn du solche hinderlichen Programmierungen bei dir gefunden hast, solltest du diese natürlich schleunigst ändern. Schließlich schaden sie auch deinem Selbstwertgefühl. Im ersten Schritt versuche die gefunden negativen Glaubenssätze ins positive umzuformulieren.

Für unsere 3 Beispiele könnte das dann so aussehen:

„Das Leben ist leicht, erfüllt und freudvoll.“

„Ich bin selbstbewusst und werde geliebt.“

„Geld ermöglicht Freiheit und ich kann damit viel Gutes tun.“

Doch natürlich kannst du mittels Affirmationen nicht nur deine alten negativen Glaubenssätze ins positive wandeln, sondern auch ganz neue installieren. Überlege dazu immer was das Problem ist von dem du weg willst und was das Ziel ist zu dem du hin willst.

Wenn du abnehmen möchtest, könntest du zum Beispiel folgende Affirmation wählen:

„Ich bin schlank.“

„Ich treibe Sport und werde jeden Tag leichter und schlanker.“

Wichtig ist, dass du eine Affirmation wählst, mit der du dich wohl fühlst und an die du auch wirklich glaubst. Denn wenn du zweifelst und nicht daran glaubst, kann die Affirmation auch nicht wirksam werden.

Affirmationen lassen sich in allen Lebensbereichen anwenden. Du kannst sie für deine persönliche Entwicklung, für die Gesundheit, für mehr Wohlstand und auch in der Liebe und Partnerschaft anwenden.

Wie wendet man Affirmationen an?

Affirmationen lassen sich auf vielerlei Art verwenden. Du kannst sie dir aufschreiben und täglich, vorzugsweise mehrmals, laut vorlesen. Als Notizen auf Klebezetteln könntest du sich allen sichtbaren Bereichen der Wohnung verteilen. Bewährt hat sich am besten der Spiegel im Badezimmer.

Mittels Silent Subliminals kannst Du Affirmationen sogar „unhörbar“ konsumieren. Vielleicht speist du auch deinen Bildschirmschoner mit Affirmationen, wenn du viel am Computer arbeitest. Es gibt wirklich viele Möglichkeiten.

Ich selbst nutze dazu Binaurale Beats von DM Harmonics und kann diese guten Herzens und wärmstens weiterempfehlen. Man sagt, das sich neue neuronale Netzte im Gehirn in etwa nach 21 Tagen bilden. Daher musst du also, wenigstens einen Monat lang deine Affirmationen täglich anwenden.

Am besten tust es auch mehrmals am Tag. Optimal dafür sind der frühe Morgen und der Abend. Morgens, gleich nach dem Aufwachen, noch im Halbschlaf hat man einen guten Zugang zum Unterbewusstsein.

Gleichtes trifft auf die Phase kurz vor dem Einschlafen zu. Noch dazu kannst du die Affirmationen dann mit in den Schlaf nehmen, wo sie noch besser wirken können. Das kommt daher, das in diesen Phasen der „Wächter“ welcher vieles anzweifelt noch nicht aktiv ist. Somit könnten die Affirmationen besser ins Unterbewusstsein vordringen.

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