Anleitung zum Glücklichsein – in drei Schritten achtsamer leben

Glücklichsein im Leben, wer will das nicht. Viel zu oft lassen wir kostbare Zeit in unserem Leben verstreichen, während wir darauf warten, endlich glücklich zu werden. Suhlen uns fast schon träumerisch im eingebildeten Leid und verlernen, uns über die kleinen Dinge im Leben zu freuen. Doch damit einher geht ein schreckliches Los: Wir nehmen besondere Personen und Umstände erst dann wahr, wenn es zu spät ist. So etwas muss nicht sein. Das Glück liegt zum Greifen nah, wie so viele Sprüche zu vermitteln versuchen. Und es zu ergreifen geht einfacher, als du vermutlich denkst. Glücklichsein kann jeder.

Was ist Glück überhaupt? Wie kommt man dazu?

Die Definition davon, was denn Glück überhaupt ist, liegt bei jedem selbst. Manch einer bringt es damit in Verbindung, gewisse Ziele erreicht zu haben, andere wiederum geben sich bereits damit zufrieden, gesund zu sein und ein Dach über dem Kopf zu haben. Hier beginnt bereits der erste Konflikt auf dem Weg zum Glücklichsein, denn die eigene Definition davon schränkt den darauf bezogenen Erfolg stark ein.

Was wünscht du dir in deinem Leben? Bist du wirklich zufrieden, so wie die Dinge laufen? Oder bist du womöglich zu streng mit dir selbst und übersiehst die großartigen Aspekte, an denen du dich bereits erfreuen darfst?

Es ist nicht die Aufgabe von Anderen, dich glücklich zu machen. Das ist deine. Damit dir genau das leicht fällt, kommen nun drei Möglichkeiten, das Glücklichsein zu erreichen.

1. Glücklichsein? Lerne, achtsamer zu leben

Der Tagesablauf der meisten Menschen sieht so aus, dass sie gestresst aufstehen, sich nach einem hektischen Frühstück zur Arbeit begeben und dort dann nur noch darauf warten, wieder nach Hause zu kommen, um dann in wenigen Stunden frustriert darauf zu warten, dass der Tag zuende geht und der Kreislauf von vorne beginnt. Dabei zieht das Leben förmlich an ihnen vorbei, ohne Rücksicht darauf, ob nicht womöglich die besten Momente verlorengehen. Das Gemeine daran: Diese Zeit wird nie wieder kommen.

Achtsamkeit bedeutet nicht nur, sich auch an den unscheinbaren Dingen des Lebens zu erfreuen, sondern grundsätzlich die uns gegebene Zeit aktiver wahrzunehmen. Genieße deine Tasse Kaffee, erfreue dich noch im Büro daran, wie schön der Tag ist. Ist ein Kunde besonders freundlich zu dir, ist das etwas Gutes, woran du Motivation schöpfen kannst.

Fällt es dir zunächst schwer, bewusster zu leben und nicht einfach nur die Zeit an dir vorbeiziehen zu lassen, trage einen Notizblock bei dir. Auf diesen schreibst du sämtliche Momente auf, die dir gut gefallen haben. Mit der Zeit wirst du ihn gar nicht mehr brauchen, denn dann ist dieser Lernprozess abgeschlossen.

2. Vergiss nie, dass nur du dein Leben bestimmst

Selbstverständlich, es gibt Dinge, die du hin und wieder tun musst – selbst dann, wenn es dir schwer missfällt. Dabei liegt es allerdings an dir, genau solche Punkte deines Lebens zu ändern. Nicht ohne Grund sagt man schließlich ständig, dass nur man selbst des eigenen Glückes Schmid ist. So schwierig sich das zunächst anhören mag, so einfach ist es eigentlich.

Gefällt dir etwas nicht, lass es los. Dabei brauchst du kein schlechtes Gewissen haben, denn du bist niemandem Rechenschaft schuldig. Dein Leben muss dir gefallen, niemand anderem. Vergeude daher keine wertvolle Lebenszeit damit, irgendwelche Dinge zu tun, die ausschließlich jemand anderen glücklich machen. Schließlich willst du doch selbst Glücklichsein.

3. Deine Entscheidungen sind eine Wahl, keine Notwendigkeit

Egal, um welchen Abschnitt deines Lebens es geht. Ob es der Partner ist, die Berufswahl oder selbst der Ort, an dem du leben möchtest. All diese Dinge müssen eine Wahl sein, keine Notwendigkeit. Denn solange du eine Entscheidung aus freien Stücken heraus getroffen hast, wird es dir unglaublich schwerfallen, überhaupt negative Aspekte daran zu erkennen. Es gibt kaum einen einfacheren Weg, um achtsamer zu leben.

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