Motivationstipps – so kann man sich selbst motivieren

Motivationstipps für die tägliche Praxis

Wer seine Ziele sowohl beruflich als auch privat erreichen möchte, schafft dies oft nur mit einer gehörigen Portion an Motivation. Das Komplizierte beim sich selbst motivieren ist oft nicht nur, die Motivation erst aufzubringen, sondern sie auch dauerhaft zu erhalten.

Du erhältst hier effektive Motivationstipps und erfährst, wir du deine Leistungsbereitschaft und Selbstmotivation dauerhaft verbesserst, damit du deine Ziele auch wirklich erreichst.

Sich selbst motivieren - eine Grundanalyse

Damit du dir darüber im Klaren bist, was Motivation eigentlich tatsächlich ist, solltest du dich erst einmal mit der Definition auseinandersetzen. Genau genommen setzt sie sich aus zwei Bestandteilen zusammen.

Der erste Baustein besteht aus der mentalen Komponente, welche von Gedanken und Zielen, aber auch Sorgen geprägt ist. Der zweite Baustein ist die körperliche Komponente, bei der es um natürliche Bedürfnisse wie Schlaf, Bewegungsdrang, Hunger, Durst oder Neugierde geht.

Damit deine Leistungsbereitschaft ihr Maximum erreicht, müssen beide Faktoren optimal miteinander harmonieren. Dann erst kannst du damit beginnen, mit Motivationstipps zu arbeiten.

Darüber hinaus muss zwischen der inneren und der äußeren Motivation unterschieden werden, wenn man sich selbst motivieren will. Bei der ersten Form geht es um sämtliche eigene Interessen und Dinge, die du gerne tust - wie zum Beispiel um deine Hobbys. Bei der äußeren Motivation sind Faktoren wie Ansehen, Geld und Status entscheidende Faktoren.

Im Beruf ist es besonders wichtig, dass du Freude hast und motiviert arbeitest. Das spielt sowohl für Berufsanfänger als auch für Berufserfahrene eine entscheidende Rolle. Wählst du einen Beruf, in dem du gut verdienst, verlierst du in der Regel nach und nach deine Motivation.

Andersherum ist es ähnlich: Übst du einen Beruf mit Leidenschaft aus, ohne dafür Anerkennung zu erhalten, nimmt die Motivation ebenfalls mit der Zeit ab. Es gilt also, eine Tätigkeit auszuwählen, die dir gleichermaßen Spaß macht und gutes Geld einbringt. Davon profitiert dann nicht nur dein Geldbeutel, sondern auch dein Wohlbefinden - und zwar dauerhaft.

Sich selbst motivieren im Beruf - auf welche Motivationstipps du achten solltest

Damit du auch nach langer Zeit im Job noch Freude an deiner Arbeit hast, kommt es besonders auf Zufriedenheit an. Wenn du dich auf deiner Arbeitsstelle wohl fühlst und ein gutes Betriebsklima herrscht, fühlst du dich automatisch entspannter und weniger gestresst.

Die Folge: Du arbeitest motivierter, was nicht zuletzt auch deinem Arbeitgeber zugutekommt. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Vorgesetzte ihre Mitarbeiter stets anspornen, motivieren und auf ihre Bedürfnisse eingehen.

Beobachte und analysiere deinen beruflichen Alltag also einmal ganz genau und prüfe, welche Details dir auffallen. Wenn du dich allgemein eher unwohl auf deiner Arbeitsstelle fühlst, können Gespräche mit dem Chef oder mit Kollegen helfen.

Konstruktive Kritik löst Probleme oft schneller als gedacht - und das fördert nicht zuletzt auch die Motivation aller Beteiligten im Büro.

Faktoren zum sich selbst motivieren im Job - diese Motivationstipps sind wichtig

Es gibt viele Faktoren, die das sich selbst motivieren im beruflichen Alltag nachhaltig beeinflussen können. Die wichtigsten Motivationstipps stelle ich dir im Folgenden vor.

Die Arbeitsbedingungen im Büro oder an einem anderen Arbeitsplatz spielen zunächst einmal eine sehr wichtige Rolle. Sind alle notwendigen Arbeitsmittel vorhanden, kannst du selbstständig agieren, dich weiterbilden und sind dir alle Abläufe klar? Nur dann, wenn möglichst keine Fragen offen sind und du flüssig arbeiten kannst, treten keine Probleme auf - und somit bleibt auch deine Motivation erhalten.

Anerkennung ist für die meisten Angestellten ebenfalls von großer Bedeutung beim sich selbst motivieren und kann sich unmittelbar auf das Wohlbefinden auswirken. Erhältst du nur Kritik vom Chef oder den Kollegen, ist es nur zu verständlich, dass du bald keine Lust mehr auf den Job hast.

Wie sieht es mit positiven Worten und Lob aus? Ist Wertschätzung im Büro Mangelware, kann es helfen, sich mit dem Vorgesetzten zusammenzusetzen und das Thema eingehender zu besprechen. Nicht zuletzt ist auch Lob unter Kollegen sehr angenehm zum sich selbst motivieren und fördert den Zusammenhalt.

Auch das Betriebsklima ist wichtig

Allgemein spielt das Betriebsklima für die meisten Menschen eine der wichtigsten Rollen: Schlechte Laune am Arbeitsplatz erträgt kaum jemand auf Dauer. Sich gut mit den Kollegen zu verstehen und ein positives, vielleicht sogar freundschaftliches Verhältnis zu pflegen sollte nicht unterschätzt werden.

Denn schließlich verbringt man einen Großteil der Wochentage mit diesen Menschen. Kleine Team Building-Aktionen, Meetings in den Abteilungen oder auch gemeinsame Pausen sind für den Teamgeist besonders förderlich und steigern auch die eigene Motivation.

Ehrlichkeit, Respekt und Toleranz sind dabei wichtige Schlüsselworte, die für jeden Einzelnen gelten sollten. Bereits ein Streit oder im schlimmsten Fall Mobbing können die Motivation nachhaltig schädigen und sollten die absolute Ausnahme darstellen.

Treten doch einmal Probleme auf, gilt es, diese schnellstmöglich sachlich und unter Rücksichtnahme aller Beteiligten zu klären.

Flexibilität ist ein weiterer Punkt, der zur Motivation am Arbeitsplatz beiträgt. Wie sieht es beispielsweise mit dem Thema Gleitzeit aus? Bietet dein Arbeitsplatz dir die Freiheit, bis zu einem gewissen Maß selbst bestimmten zu können, wie dein Alltag aussieht? Welche Verantwortung trägst du und welche Freiheiten hast du hinsichtlich deiner Tätigkeiten? Bist du unzufrieden, solltest du dies umgehend mit deinem Arbeitgeber besprechen.

Für die meisten Menschen ist es langweilig, jeden Tag dasselbe zu erledigen. Abwechslung im Beruf ist aber gerade dann sehr wichtig, wenn man für viele Jahre im selben Unternehmen bzw. in derselben Position tätig ist.

Monotonie ist einer der Hauptgründe, warum viele mit ihrem Job unzufrieden sind und ihre Motivation verlieren. Einer der besten Motivationstipps lautet also: Informiere dich ruhig einmal bei deinem Chef, ob es weitere Tätigkeitsfelder für dich gibt oder du etwas Neues lernen kannst.

Herausforderungen anzunehmen bringt nicht nur dich selbst weiter, sondern kommt auch beim Vorgesetzten gut an.

Selbstverständlich ist auch das Gehalt von essenzieller Bedeutung und einer der entscheidenden Motivationstipps im Job: Natürlich kannst du während deiner Ausbildung oder bei einem Praktikum noch nicht viel erhalten - doch mit der Zeit ist es angemessen, irgendwann eine Gehaltserhöhung anzustreben.

Mehr Geld bedeutet auch mehr Motivation und mehr Produktivität, worüber sich auch Arbeitgeber im Klaren sind. Wenn du sehr ambitioniert bist, hast du vielleicht sogar die Möglichkeit, innerhalb eines Unternehmens aufzusteigen.

Vom einfachen Gesellen über den Meister kannst du dich unter Umständen bis zum Filialleiter nach oben arbeiten - oder dich irgendwann sogar selbstständig machen. Erkundige dich also immer wieder nach Optionen, dich weiterzubilden und Neues zu lernen.

Gibt es irgendwo die Möglichkeit auf Förderungen, zögere nicht, neue Herausforderungen anzunehmen. Dein Lebenslauf und deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt werden es dir in jedem Fall danken.

Motivationsstrategien

Selbstmotivation bei privaten Zielen - so überwindest du dich mit den richtigen Motivationstipps selbst

Um sich selbst motivieren zu können, ist es wichtig, sich mit den richtigen Motivationstipps eigene Ziele zu setzen. Deshalb sollten die Dinge, die du tust, immer auch für dich persönlich von Bedeutung sein. Es bringt nichts, wenn du dich Aufgaben widmest, die nichts mit deinen Wünschen und Träumen zu tun haben.

Versuche, den Sinn in deinen Aufgaben zu erkennen und dir selbst klar zu machen, warum du etwas tust. Oft sieht man hinter banalen Tätigkeiten erst einmal wenig Sinn, doch langfristig können sie von großem Nutzen sein.

Sei also nicht gleich demotiviert, wenn du zwischenzeitlich vom Weg abkommst und dich Aufgaben widmen musst, die dir keinen Spaß machen - das Wichtigste ist, stets das große Ganze im Auge zu behalten!

Auf dem Weg zu deinem Ziel werden sich immer wieder Hürden und Hindernisse auftun, er wird steinig sein und dich vielleicht manchmal sogar an deine persönlichen Grenzen bringen. Doch mit den richtigen Motivationstipps etwas zu erreichen, was du dir schon lange gewünscht hast, entschädigt dich für all die Strapazen zuvor - ganz sicher.

Die besten Motivationstipps: So klappt es garantiert

  • Versuche, geduldiger zu werden. Schnellschüsse sind oft nur von kurzer Dauer und bringen keine nachhaltige Wirkung mit sich.
  • Setze dir realistische und gut messbare Ziele.
  • Zufriedenheit nach getaner Arbeit ist ein unvergleichliches Gefühl. Versuche, diesen Gedanken während eines Tiefs nicht aus den Augen zu lassen.
  • Deine positive Einstellung sollte stets überwiegen. Vermeide es, negativen Gedanken zu viel Raum zu geben und fokussiere dich auf das Gute.
  • Erörtere, was dich demotiviert. Sind es Umstände oder Personen, die dich runterziehen und vom Weiterkommen abhalten? Setze dort an, bespreche die Problematik mit den jeweiligen Personen oder stecke dir kleine Teilziele.
  • Fertige eine Liste mit all dem an, das dich motiviert.
  • Versuche stets, positive Emotionen mit deinen Aufgaben und Zielen in Verbindung zu bringen. Diese fördern deine Motivation langfristig.
  • Belohne dich bei Teilerfolgen und setze dir für bestimmte Dinge Deadlines. Zeitdruck ist oft ein guter Ansporn, um Dinge noch vor Ablauf einer Frist erledigt zu bekommen.
  • Setze dich mit dir selbst auseinander und finde heraus, wann sich zusätzlicher Aufwand bzw. Überstunden lohnen - und wann du im Gegenzug einmal eine Pause brauchst.


Weitere Motivationstipps: So wichtig ist Feedback im Hinblick auf Motivation

Meistens treten Motivationsprobleme erst dann auf, wenn wir nicht richtig einschätzen können, welche Wirkung unser Handeln mit sich bringt. Oft arbeitet man einfach aus Gewohnheit länger, ohne dafür gelobt oder in anderer Form wertgeschätzt zu werden.

Gerade im Job ist es oft schwierig, eine ehrliche und direkte Meinung zu erhalten. Für viele gilt deshalb: So lange nicht gemeckert wird, darf es als Lob interpretiert werden. Doch vielen Menschen genügt dies nicht. Wenn du es dir also wünschst, darfst du durchaus nach Feedback fragen.

>> Erkundige dich, ob du Aufgaben gut erledigt hast oder was du hättest besser machen können. Welche Stärken und Schwächen zeichnen dich aus - wie nehmen dich Außenstehende war? Bewegst du dich in die richtige Richtung oder tappst du am Ende total im Dunkeln?

Feedback ist sowohl von Kollegen und Vorgesetzten als auch von Freunden und der Familie sehr wichtig, damit wir uns selbst besser einschätzen können.


Nicht zuletzt stellen Rückmeldungen auch eine Form der Erfolgskontrolle dar, helfen, sich selbst motivieren zu können und verhindern, dass du dich womöglich über einen längeren Zeitraum in eine völlig falsche Richtung entwickelst.

Ein wichtiger Punkt zum sich selbst motivieren ist in diesem Zusammenhang Offenheit: Es ist gerade für introvertierte Menschen oft nicht leicht, direkt auf andere zuzugehen und um ein Feedback zu bitten.

Mitunter haben einige auch Probleme damit, Kritik anzunehmen und sie nicht persönlich zu nehmen. Betroffene sollten daher zuerst einmal hier ansetzen und versuchen, sich selbst mit seinen Stärken und Schwächen besser kennenzulernen.

Wenn man selbst weiß, wo seine Schwachpunkte liegen, kann man mit diesem Wissen leichter auf andere zugehen und prüfen, wie deren Einschätzung ist. So erhält man oft auch gleich Tipps, was man besser machen oder ändern kann.

Vergiss zudem nicht: Auch eine negative Rückmeldung ist eine gute Rückmeldung zum sich selbst motivieren. Nur so hast du die Möglichkeit, dich stetig zu verbessern und dir im besten Fall sogar einen Vorsprung gegenüber anderen zu sichern!

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