So kannst du deine Selbstheilungskräfte aktivieren

Der Körper ist ein Wunderwerk der Natur und deshalb dazu in der Lage, verschiedene Krankheiten und Verletzungen zu heilen. Es sind nicht immer Medikamente nötig, um ihn wieder zur Genesung zu helfen. Einen wesentlichen Beitrag zur Genesung und Gesunderhaltung leisten die Selbstheilungskräfte. Wie du deine Selbstheilungskräfte aktivieren kannst, beschreibt der folgende Artikel

Was sind Selbstheilungskräfte?

Wann immer der Körper mit einer Verletzung oder einer Krankheit fertig werden muss, kommt das Immunsystem zum Einsatz. Hier befinden sich Antikörper zur Bekämpfung von Viren und Bakterien. Sie sorgen dafür, dass Erreger schnell verschwinden und der Körper wieder zu alter Stärke zurückfindet.

Bei kleineren Verletzungen und Krankheiten wie Erkältungen, geschieht das völlig ohne die Einnahme von Medikamenten. Ein gutes Beispiel dafür ist ein Knochenbruch. Im Falle einer solchen Verletzung wird das betroffene Körperteil, sofern möglich, mit einem Gipsverband nur in seiner natürlichen Position gehalten.

Die eigentliche Heilung – sprich, den Neuaufbau des Knochengewebes, übernimmt der Körper ganz ohne fremde Hilfe. Der Körper mobilisiert somit seine eigene Kraft, um die Erkrankung zu überstehen und heilt sich ganz selbständig.

Hier haben wir also eine erste Definition von Selbstheilungskräften. Der Begriff beschreibt das Vermögen des Körpers, sich aus eigener Kraft heraus selbst zu regenerieren.

Ein wichtiger Bestandteil einer jeden Therapieform ist es, dass du deine Selbstheilungskräfte aktivieren kannst. Dabei ist es egal, ob es eine medikamentöse Therapie ist oder nicht. Bündelt der Körper seine eigene Energie, findet ein optimaler Regenerationsprozess statt und der Mensch genest schneller.

Besonders wichtig ist, dass es hierbei nicht nur um rein physische Faktoren geht, wie zum Beispiel dem Immunsystem. Sprechen wir von Selbstheilungskräften, so meinen wir insbesondere die Kraft des Geistes. Positive Energie und wohlwollende Gedanken können den Körper bei seinem Heilungsprozess deutlich unterstützen.

Bei sämtlichen Therapien ist es wichtig, eine positive Einstellung zu bewahren und seine Gedanken nur wenig negativ beeinflussen zu lassen. Solche Gedanken hemmen den Körper bei der Erfüllung seiner Aufgaben, denn die Negativität lenkt ihn zu sehr vom Wesentlichen ab.

Nicht immer gelingt es einem sofort, seine Selbstheilungskräfte aktivieren zu können. Zu sehr vereinnahmt uns der stressige Alltag und unsere Gedanken beschäftigen sich oft mit vielen Dingen, nur nicht mit uns selbst.

Dennoch gibt es einige Möglichkeiten und Methoden, mit denen du deine Selbstheilungskräfte aktivieren kannst.

Der Glaube versetzt Berge

Schon lange werden Ärzte und Forscher darüber informiert, dass körperliche Gesundheit nicht allein auf physischen Faktoren beruht. Für einen gesunden Körper ist eine ausgeglichene Psyche ebenso wichtig. Solltest du dich zum ersten Mal damit befassen, wie du deine Selbstheilungskräfte aktivieren kannst, kannst du erst einmal klein anfangen.

Nimm dir ein wenig Zeit für dich und horche in dich hinein.  Frage dich, worum sich deine Gedanken am meisten drehen. Worüber mache ich mir Sorgen? Wovor habe ich Angst ? Was stresst mich? Und die wichtigste Frage: Bin ich zufrieden mit mir selbst, mit meinem Leben und meinem Körper?

Diese erste Auseinandersetzung mit sich selbst ist der erste Schritt, um Selbstheilungskräfte zu aktivieren und im vollen Umfang nutzen zu können. Versuche dich im Falle einer Erkrankung auf das Positive an dieser Situation zu berufen.

Das mag auf den ersten Blick unmöglich erscheinen, besonders dann, wenn du Schmerzen hast oder andere starke Symptome. Doch die Krankheit kann auch eine wohltuende Auszeit für den Körper bedeuten.Du kannst sie ebenso als Signal betrachten, das dir zeigt, dass du jetzt eine Pause benötigst.

Diese Zeit kannst du für dich nutzen. Du kannst in dich gehen, angenehmen und ruhigen Aktivitäten nachgehen und zuletzt auch etwas über dich selbst lernen. Du kannst beobachten, wie dein Körper jeden Tag ein Stück weiter in Richtung Gesundheit geht und den größten Teil der Arbeit ganz allein verrichtet.

Hast du deine Gesundheit zurückerlangt, kannst du darüber staunen, welches Werk dein Körper vollbracht hat. Das Sprichwort „Der Glaube versetzt Berge“ trifft zu, wenn du mit dir selbst, deinem Geist und deinem Körper im Einklang bist. Nur dann kann dein Körper seine Selbstheilungskräfte aktivieren.

Stressabbau

Stress ist vermutlich der häufigste Grund, warum Menschen in ihrem alltäglichen Leben von negativen Gedanken heimgesucht werden. Das Arbeitspensum, Probleme im persönlichen Umfeld und Existenzängste sind nur eine winzige Auswahl an Gründen, die zu einem hohen Stresslevel führen.

Sie alle haben jedoch gemeinsam, dass sie den Körper daran hindern, seine Selbstheilungskräfte aktivieren zu können.

Um einen Stressabbau zu erzielen, solltest du dich zunächst auf die Suche begeben und deine persönlichen Stressfaktoren ausfindig machen. Je nach Stressgrund ist es in erster Linie hilfreich, diese Situationen im alltäglichen Leben zu vermeiden.

Das ist aber nicht immer möglich und du musst lernen, besser damit umzugehen. Lege regelmäßige Pausen ein oder lege dir Zeiten fest, an denen du nur mit dir selbst beschäftigst. Auch dann, wenn diese Zeit nur sehr kurz ist, bringt sie einen Erfolg.

Suche dir ein Hobby, das dir gefällt und dich auf andere Gedanken bringt. Auch die gemeinsame Zeit mit Freunden oder der Familie kann deutlich stresslindernd sein und dich beim Selbstheilungskräfte aktivieren unterstützen.

Selbstheilungskräfte aktivieren durch gesunde Ernährung

Auch, wenn Selbstheilung vor allem im Kopf aktiviert wird, sollten rein körperliche Faktoren natürlich nicht außer Acht gelassen werden. Um deine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und zu nutzen, ist eine gute Ernährung unersetzlich.

Das bedeutet nicht, dass du jeden Tag nur Knäckebrot und Gemüse essen darfst. In erster Linie solltest du die Dinge essen, die dich glücklich machen. Achte dabei aber auf deinen Körper und dessen Signale. Damit findest du heraus, was ihm gut tut.

Vermeide vor allem Lebensmittel mit einem hohen Zuckergehalt. Zucker führt dem Körper jede Menge Energie zu und setzt ihn förmlich unter Strom. Vor allem in stressigen Situationen greifen wir oft zu einem süßen Snack, um uns abzulenken oder sogar zu belohnen.

Leider hilft das nicht beim Stressabbau und wirkt sich negativ auf den Blutzuckerspiegel aus. Zwar stellt der Zucker kurzfristig Energie bereit, diese ist aber schnell wieder verpufft und der Appetit kommt zurück.

Achte bei deiner Ernährung darauf, viele Vitamine in Form von Obst und Gemüse zu dir zu nehmen. Vollkornprodukte und Proteine sollten ebenso ein fester Bestandteil deiner alltäglichen Ernährung sein wie gesunde Fette.

Möchtest du deine Selbstheilungskräfte aktivieren, solltest du dir genügend Zeit für deine Mahlzeiten nehmen. Das gemeinsame Essen mit der Familie oder den Freunden ist eine Wohltat.

Durch eine entspannte Stimmung und Atmosphäre bereitet sich der Körper optimal auf die Nährstoffaufnahme vor. Das fördert wiederum, dass du deine Selbstheilungskräfte aktivieren kannst. Vermeide in jedem Falle eine stressige und unruhige Umgebung beim Essen.

Natürlich muss nicht jedes Lebensmittel, das du zu dir nimmst, absolut gesund sein. Du darfst auch naschen oder dir hin und wieder dein liebstes Fastfood gönnen. Das sollte aber stets Bestandteil von Entspannung und Ruhe sein und nicht aus Stress oder Zeitmangel heraus geschehen. So kannst du solche Leckerbissen besser genießen und trotzdem deine Selbstheilungskräfte aktivieren.

Sport und Bewegung

Eine bedeutende Methode, mit der du deine Selbstheilungskräfte aktivieren kannst, ist körperliche Aktivität. Sport und Bewegung haben viele Vorteile. Du trainierst dein Herz-Kreislauf-System, baust Muskeln auf und baust ganz nebenbei auch noch jede Menge Stress ab.

Das hilft dir nicht nur dabei, dass du deine Selbstheilungskräfte aktivieren kannst. Es hält dich schon von vornherein gesund und stärkt deinen Körper. Das bedeutet nicht, dass du jeden Tag ein kräftezehrendes Workout betreiben musst.

Höre bei der Wahl deiner bevorzugten Bewegungsart ganz auf dich selbst und auf das, was du gerne magst. Zwang ist hier fehl am Platz, denn dieser führt wieder zu Stress und hindert dich daran, deine Selbstheilungskräfte aktivieren zu können.

Tue das, was dir zu einem besseren Wohlbefinden verhilft. Bist du kein Fitnessjunkie, ist ein angenehmer Spaziergang durch einen Wald genauso hilfreich wie ein schweißtreibendes Workout für einen Sportfanatiker.

Sport und Bewegung kannst du ebenso mit der Zeit verbinden, die du pro Tag nur für dich selbst reservierst. Dabei kannst du deine Gedanken ziehen lassen, aber auch für dich wichtige Fragen beantworten.

Bewegung hilft dabei, deinen Alltag Revue passieren zu lassen und alles Geschehene zu verarbeiten. Du wirst gelassener und bist ausgeglichen. Das ist eine gute Basis, mit der du deine Selbstheilungskräfte aktivieren kannst.

Jede Form von zwangloser Bewegung ist hilfreich. Dennoch gibt es einige Sportarten, die besonders unterstützend sind, wenn du deine Selbstheilungskräfte aktivieren möchtest. Dazu zählen unter anderem Yoga und Pilates. Diese Sportarten sind auf angenehme Bewegungen bedacht, die den Körper stärken und die Gedanken befreien.

Selbstheilungskräfte aktivieren mit Meditation

Meditation ist ein beliebtes und wirksames Mittel, um sich zu entspannen und sich selbst eine kleine Pause zu verschaffen. Während der Meditation bist du ganz bei dir und deinem Körper. Du blendest dein Umfeld aus,  konzentrierst dich auf deine Atmung und lässt die Gedanken ziehen..

Dass Meditation eine effektive Möglichkeit ist, mit der du deine Selbstheilungskräfte aktivieren kannst, beweisen verschiedene Forschungsergebnisse. Meditierende Menschen entwickeln zum Beispiel deutlich seltener eine Krebserkrankung, erzielen bessere Ergebnisse in Prüfungen und leiden seltener unter Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen.

Falls du noch nie meditiert hast, kann es einige Zeit dauern, bis du den Dreh heraus hast. Dranbleiben lohnt sich jedoch, denn der entspannende Zustand während der Meditation ist eine Wohltat für Körper und Seele.

Für eine erfolgreiche Meditation solltest du dir einen Ort suchen, der frei von Störungsquellen ist. Ein vibrierendes Telefon oder der Rasenmäher des Nachbarn könnten dich zu sehr ablenken. Dein Meditationsort sollte bequem sein und du solltest dich dort rundum wohlfühlen.

Am besten ist es, die Meditation in einer bequemen Sitzposition abzuhalten. Auch im Liegen ist es möglich, jedoch kann es passieren, dass du dabei einschläfst. Zu Beginn wird es einige Zeit dauern, bis du die passende Meditationstechnik für dich gefunden hast.

Auch wirst du nicht sofort deine Gedanken ziehen lassen können und dich bei den ersten Malen unter Umständen nicht entspannen können. Das ist aber gar nicht schlimm. Wichtig ist, dass du es immer wieder versuchst und diese wenigen Minuten am Tag ganz mit dir allein verbringst.

Möchtest du eine Meditation beenden, solltest du dir genügend Zeit lassen, ins Hier und Jetzt zurückzukehren und nicht zu plötzlich abbrechen. Du kannst zu jeder beliebigen Tageszeit meditieren, wenn du deine Selbstheilungskräfte aktivieren möchtest.

Selbstheilungskräfte aktivieren mit gutem Schlaf

Für deinen Körper und deinen Geist ist es wichtig, regelmäßig und gut zu schlafen. Der Schlaf ist die Zeit des Tages, in der der Körper sich regeneriert und alle Ereignisse des vorangegangenen Tages verarbeitet. Die Schlafqualität wird durch viele Faktoren beeinflusst, wie zum Beispiel die Dauer und auch das aktuelle Stresslevel.

Jedoch kann ein schlechter Schlaf wiederum eine Ursache für eine verminderte Leistungsfähigkeit und eine höhere Anfälligkeit für Krankheiten sein. Demnach ist ein guter Schlaf eine Voraussetzung, wenn du deine Selbstheilungskräfte aktivieren möchtest.

Guter Schlaf setzt sich aus mehreren Dingen zusammen. Die Schlafdauer ist ein Faktor gesunden Schlafs, der bei jedem Menschen individuell ausfällt. Manche Menschen benötigen mehr Schlaf, andere wiederum weniger. Finde die für dich angemessene Schlafdauer heraus, mit der du am nächsten Morgen frisch und erholt in den Tag startest.

Zu kurzes und auch zu langes Schlafen kann für Stress, dauernde Müdigkeit und Erschöpfung sorgen. Richte dein Schlafzimmer und dein Bett so ein, dass du dich wohlfühlst und es dir bequem machen kannst. Die Matratze, der Stoff der Bettwäsche, deine Schlafbekleidung und auch Dinge wie der Lichteinfall durch Fenster tragen zu einem angenehmeren Schlaf bei.

Für dein Wohlbefinden und deine Gesundheit ist es außerdem hilfreich, wenn du eine Schlafroutine entwickelst. Gehe nicht sofort nach einer aufreibenden Aktivität ins Bett sondern lies noch eine halbe Stunde oder baue an dieser Stelle deine Meditationszeit ein.

Unabhängig davon, ob am Wochenende oder in der Woche, solltest du eine feste Schlafzeit haben. Das wird deinem Körper dabei helfen, sich auf den Schlaf einzustellen und damit auch die Selbstheilungskräfte aktivieren.

Selbstheilungskräfte

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