Selbstzweifel überwinden


Selbstzweifel? Kenne ich nicht … oder etwa doch? Große Träume, große Pläne, voller Euphorie gestartet. Und plötzlich tauchen diese vielen Fragen im Kopf auf. Fragen die mich bremsen, die mich lähmen, die mich einfach nicht ins TUN kommen lassen. Kennst du das?

Da sind sie, die Selbstzweifel.

Plötzlich tauchen so Gedanken auf wie:

„Was wenn ich es nicht schaffe?“

„Bin ich dem überhaupt gewachsen?“

„Kann ich das?“

„Was werden andere Leute denken?“

In dem Moment beginnst du all deine Ziele, Projekte und Ideen zu hinterfragen. Aus der großen Euphorie sind plötzlich Selbstzweifel geworden, die dich blockieren und handlungsunfähig machen. So bleibst du stehen, trittst auf der Stelle und kommst nicht weiter.

Der erste Schritt zum Rückschritt ist immer der Stillstand. Darum musst du aufpassen. Lasse dir durch Selbstzweifel nicht etwas zerstören was du später bereust.

Woher kommen diese Selbstzweifel? Selbstzweifel erwachsen meist aus einem geringen Selbstvertrauen. Oft fehlt den Menschen einfach das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten oder sie sind von Versagensängsten geplagt.

Die Angst hohen Ansprüchen nicht zu genügen, einen Fehler zu machen oder einfach nicht perfekt zu sein. Das alles bringt uns in einen zweifelnden, zermürbenden Teufelskreis und hemmt unseren Erfolg.

Die Lösung: Selbstzweifel überwinden

Kenne dein Warum

Dein „Warum“ ist der stärkste Grund für deinen euphorischen Start. Es ist dein innerer Antreiber. Nur wenn du dein Warum kennst und es stark genug ist, bist du in der Lage über dich hinauszuwachsen und Hindernisse zu überwinden.

Überwinde deine Zweifel und fokussiere dich auf Gründe für dein Handeln und deinen Erfolg. Das wird dir Kraft und Auftrieb verleihen. Je mehr Gründe du findest, je größer wird dein Tatendrang.

Du musst nicht perfekt sein

Es gibt Menschen, die können einfache Dinge ungemein aufbauschen, kompliziert und schwierig machen. Sie streben nach Perfektion und setzen sich damit selbst ungemein unter Druck. Da Perfektion aber kaum erreichbar ist, entstehen dann wieder Selbstzweifel.

Befreie dich vom Wahn des Perfektionismus. Niemand ist perfekt und auch du brauchst es nicht sein. Erlaube dir Fehler. Aus Fehlern kannst du lernen und wachsen. Sie bringen dich in deiner Entwicklung voran. Mache dir das Leben nicht selbst schwer.

Kenne deine Stärken

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Konzentriere dich auf deine Stärken. Was sind deine besonderen Fähigkeiten? Was kannst du richtig gut? Wobei bitten dich andere um deine Hilfe? Je mehr du dir deiner Stärken und Fähigkeiten bewusst wirst, je größer wird dein Selbstvertrauen und die Selbstzweifel verlieren sich.

Die Macht der Worte

Einzelne Wörter können unsere Wahrnehmung unglaublich beeinflussen. Achte bewusst darauf, wie du mit dir selbst sprichst. Sage dir einmal die folgen Sätze und spüre dabei in dich hinein.

„Ich sollte gesünder leben.“   - und  -  „Ich werde gesünder leben.“      

„Ich sollte 10 kg abnehmen.“ - und  -  „Ich werde 10 kg abnehmen.“    

Merkst du den riesigen Unterschied? Spürst du wie kraftvoll das „Ich werde“ ist? Bei „ich sollte“ wird wahrscheinlich nichts passieren, aber bei „ich werde“ kommst ins TUN. Du verpflichtest dich praktisch zu einer Handlung.

Daher achte also immer ganz genau auf deine Gedanken und deine innere Stimme. Mache dir bewusst, was und wie du mit dir sprichst. Sei achtsam und verfalle nicht in alte Muster.

Vergleiche mit anderen

Selbstzweifel entstehen oft auch durch Vergleiche mit anderen Menschen. Ein ganz bekanntes Beispiel ist die Werbung: „Mein Haus, mein Auto, mein Pferd …. „ Du kannst dich sicherlich daran erinnern. Was da im Gegenüber entsteht sind starke Minderwertigkeitsgefühle und Selbstzweifel.

Durch Internet und Social Media sind wir heute so global vernetzt, das wir uns mit tausenden anderer Menschen vergleichen können. Wir wissen zwar das der Vergleich meist hinkt, tun es genetisch bedingt aber dennoch. Missgunst, schlechte Gefühle und Unzufriedenheit sind dann die Folge.

Das Problem dabei ist, das wir uns meist nach oben hin vergleichen und nicht nach unten. Wir vergleichen uns mit den Menschen, die erfolgreicher, schöner, wohlhabender etc. sind als wir selbst. Dabei haben wir doch immer die Wahl, ob wir uns nach oben oder nach unten vergleichen wollen.

Aufwärtsgerichtete Vergleiche nagen an deinem Ego und schwächen deinen Selbstwert. Vergleiche mit jemandem der intelligenter, schöner und reicher ist als du, lassen dich unterlegen und minderwertig fühlen.

Es sind besonders die Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl, die sich immer wieder nach oben hin vergleichen. Würden sie sich lieber abwärtsgerichtet, also mit jemanden der weniger hat und ist, vergleichen, würde ihr Selbstwert gestärkt und sie könnten ihre Selbstzweifel überwinden.

Um aus dieser Zwickmühle zu kommen musst du beginnen, jeden Vergleich kritisch zu hinterfragen. Überlege stets, ob dieser Vergleich überhaupt angebracht ist. Es wäre sehr unklug ständig Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wenn du zum Beispiel gerade Mutter geworden bist, solltest du deine Figur nicht mit einem der Topmodels im Hochglanzmagazin vergleichen.

Außerdem überlege bitte, welchen Aufwand und welche Strapazen so ein Topmodel auf sich nimmt, um so eine tolle Figur zu haben. Wärest du überhaupt selbst bereit dazu jedem Tag mehrere Stunden ins Fitnessstudio zu gehen und auf jeden Bissen den du zu dir nimmst zu achten?

Hier relativiert sich dein Vergleich dann wahrscheinlich schon. Jetzt kannst du ihn abhaken und brauchst dich nicht mehr schlecht zu fühlen. Einen Vergleich zu prüfen und zu hinterfragen hilft dir also, deinen Selbstwert nicht zu schwächen und deine Selbstzweifel zu überwinden.


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