Work-Life-Balance – Leben im Einklang

Was bedeutet Work-Life-Balance?

Work-Life-Balance steht für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeitsalltag und Privatleben. Beide sollten sich in einem harmonischen und ausgeglichenen Verhältnis befinden. Der Begriff „Work-Life-Balance“ kommt aus dem Englischen: Arbeit - Leben - Gleichgewicht.

Es sollten weder die beruflichen Belange noch die persönlichen Interessen zu kurz im Leben kommen. Berufs- und Privatleben in einem ausgewogenen Verhältnis zu bringen, bedeutet natürlich nicht eine hälftige Zeitaufteilung. Das wäre bei einem normalen 8 Stunden Arbeitstag wohl kaum möglich.

Es ist eher so, dass jeder Mensch für sich persönlich und individuell ein gesundes Maß finden muss. Das Gleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben kann unter Umständen ziemlich schnell kippen. Jeder hat eine persönliche Toleranzgrenze, bis zu der er ein mögliches Ungleichgewicht verkraften kann. Bis zu einem Burnout sollte man es auf keinen Fall kommen lassen.

Sind Berufs- und Privatleben außer Balance, findet im Gehirn keine klare Trennung mehr statt. Gedanklich wird dann oft ein Teil mit in den anderen hinein genommen. Das führt zu Verwechselung, Überforderung und Stress . Man kann gedanklich kaum mehr abschalten.  

Eine gute Work Life Balance bringt auch mehr Lebensqualität mit sich. Wer ausgeglichen lebt, findet immer Zeit für Dinge, die ihn glücklich machen und die Energie spenden. Für einige sind es ihre Hobbies oder Sport. Andere verbringen lieber Zeit mit Freunden oder mit der Familie.

Letztendlich muss jeder selbst wissen, was ihm gut tut und Freude bereitet. Manch einer geht auch dermaßen in seinem Job auf, dass er halt einen größeren Stellenwert zuschreibt, als seine Freizeit oder seine Hobbies. Wenn du liebst, verschwimmt berufliches und privates mitunter auch ineinander.

Du musst selbst in dich hineinfühlen und wissen was dir gut tut und dich glücklich macht. Auch solltest du dir bewusst sein, wo deine Grenzen liegen. Wieviel Belastung kannst du dir zumuten und wann solltest du etwas auf die Bremse treten.

Work-Life-Balance-Tipps

Zeitmanagement und Zeitfresser

Betreibe ein effektives Zeitmanagement. Versuche große Aufgaben in mehreren kleinen aufzugliedern und trenne das Wichtige von dem Unwichtigen. Vielleicht gibt es auch Aufgaben die du delegieren kannst. Durch Zeiteinsparungen kannst du mehr kleine Ruhemomente gönnen.

Dafür ist es auch wichtig, dass du deine Zeitfresser erkennst und eliminierst. Checkst du ständig deine Mails, schaust auf Handy oder bist du nebenher auf Facebook? Diese nebensächlichen Aktivitäten kosten dich unheimlich viel Zeit. Verbanne sie und sorge für effektivere Arbeitsabläufe.

Es gibt sowohl Apps als auch Browser Addons, die ablenkende Webseiten einschränken oder sperren. Pocket ist zum Beispiel ein Tool, mit dem du wichtige Websites speichern und dann später erst anschauen kannst. RescueTime ist eine Plattform die dir aufzeigt, wieviel Zeit du mit produktiven und mit zeitverschwendenden Websites verbringst.

Um deine Tätigkeiten nicht zu weit auszudehnen, setze dich immer selbst ein Zeitlimit. Indem du systematisch planst, dich auf das Wesentliche konzentrierst, fokussierst und unterbrechungsfrei arbeitest, kannst du viel wertvolle Zeit einsparen und diese zur Erholung nutzen. Effektives Zeitmanagement wird gelernt sein.

Iss den Frosch

Ein Frosch essen musst du natürlich nicht, aber nach dem „Eat the Frog“ Prinzip zu arbeiten hat viele Vorteile. Dieses Prinzip besagt, dass du die unangenehmste und schwerste Aufgabe gleich morgens als erstes erledigen sollst.

Meist ist das Unangenehme etwas, das wir ständig vor uns herschieben. Das verursacht pausenlos unangenehme Gedanken im Kopf. Hast du es gleich als erstes erledigt, belastet es dich nicht mehr. Morgens hast du die beste Energie und Konzentration um das Schwierigste zuerst umzusetzen. Alles was danach kommt ist dann nur noch halb so schwer.

Dein Gehirn ist dann in der richtigen Stimmung für weitere Aufgaben. Nutze dieses Momentum. Du kannst dich voll motiviert in die nächste Aufgabe stürzen. Mache das „Eat the Frog“ Prinzip zu deiner Morgenroutine.

Gesundheit und Bewegung

Auch der tollste Job der Welt wird die keine Freude und Befriedigung bringen, wenn du ständig physischen oder psychischen Belastungen ausgesetzt bist. Stress ist schlecht für die Gesundheit und macht über kurz oder lang krank. Und deine Gesundheit sollte doch stets an erster Stelle stehen.

Sport setzt Endorphine frei und baut somit Stresshormone ab. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Vor allem Bewegung an der frischen Luft versorgt dich mit ausreichend Sauerstoff und sorgt für einen freien Kopf. So kannst du besser entspannen und zu innerer Ruhe finden.

Vor allem Yoga vereint Bewegung und Entspannung so gut wie keine andere Sportart. Mit Yoga stärkst du nebenher noch deine Konzentrationsfähigkeit und verbesserst deine Selbstwahrnehmung. Letzten Endes ist es aber egal welche Sportart du wählst. Tue was dir Spaß bereit, wichtig ist das du in Bewegung kommst und bleibst.

Auch guter und erholsamer Schlaf ist wichtig für deine Work-Life-Balance. Wer ausgeruht und aufgetankt in den Tag startet läuft nicht Gefahr, schon gegen Mittag wieder müde und erschöpft zu sein. Ein gesunder Schlafrhythmus sorgt für ein stets gut gefülltes Energiekonto.

Arbeitsumfeld

Stress in der Arbeit entsteht nicht nur durch unerledigte Arbeit, sondern auch durch ein angespanntes Verhältnis zu Arbeitskollegen. Die psychischen Belastungen beginnen häufig mit dem gegenseitigen unter Druck setzen und dann von Konkurrenzkämpfen hin zu Mobbing am Arbeitsplatz.

Daher sollten Konflikte immer schnellstmöglich gelöst werden. Das Arbeiten in Teams fördert den Zusammenhalt genauso wie das gemeinsame Verbringen der Pausen. In einem Umfeld mit positiver Grundstimmung wird schließlich viel angenehmer und effektiver gearbeitet.

An einem ordentlichen, sauberen und gut aufgeräumten Schreibtisch kannst du dich besser konzentrieren und effektiver arbeiten. Kleine Pausen am geöffneten Fenster mit Blick in die Natur wirken wahre Wunder und zaubern dir wieder ein Lächeln ins Gesicht.

Zufriedenheit im Job und gute soziale Beziehungen zu den Arbeitskollegen sind die Grundlage für Ihre Work-Life-Balance.

Freizeit und Hobbys

Schlussendlich sollten natürlich Hobbys und Freizeit auch nicht zu kurz kommen und gut geplant sein. In einer ausgewogenen Work-Life-Balance müssen private Pläne genauso ernst genommen werden wie berufliche Termine.

Raum Aktivitäten mit Freunden und Familie immer genügend Zeit ein. Ebenso wichtig ist es täglich etwas Zeit für dich allein zu haben. Also kannst du auch noch ein gutes Buch lesen, kurz in dich gehen oder meditieren.

Eine gute Work-Life-Balance stellt auch eine ausgewogene Vereinbarung von Berufs- und Privatleben dar. Sie setzt ein effektives Zeitmanagement voraus. Ziel der Work-Life-Balance ist es, Stress zu reduzieren und mehr Lebensqualität zu schaffen.


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